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Paddeltour

07.08. - 09.08.
Paddeltour über die Schwentine von Plön bis Raisdorf
Größtenteils gutes Wetter und viel Spaß

Am Freitag trafen sich alle Teilnehmer der Paddeltour zum Aufladen der benötigten Materialien. Neben den 2 Schlauchbooten samt Paddeln und Schwimmwesten mussten noch ein Zelt mit Betten, Tischen und Bänken, Grill und Essen aufgeladen werden. Am Abend wurde der 18. Geburtstag von Marcel im OV gefeiert.

Der Samstag sollte früh beginnen. Gegen 8 Uhr versammelten wir uns zum Frühstück.Alle privaten Sachen wurden noch auf das Auto verladen und wir starteten Richtung Plön. An der dortigen Schule hatten wir eine Einsetzstelle in den Trammersee entdeckt. Die beiden Boote wurden ausgerüstet und die Teilnehmer wurden verteilt. Ein Boot war besetzt mit Christoph K., Benjamin, Florian, Patrick P. und Kim, das andere Boot sollte von Christoph B., Ailin, Gundula, Fabian, Torben und Nicol voran gepaddelt werden. Um 11 Uhr waren alle mit Schwimmwesten ausgerüstet und wir machten uns auf den Weg Richtung Preetz (dort sollte die Übernachtung sein). Am Anfang mussten wir uns durch viele kleine und enge Durchfahrten kämpfen um den kleinen Plöner See zu erreichen. Teilweise mussten alle aussteigen um das Boot zu tragen, da der Wasserstand zu niedrig war. Danach musste der erste große See "bekämpft" werden um in die Schwentine zu gelangen. Die Paddler mussten alle erst einmal ihre perfekte Sitz- und Paddelposition finden und sich gegenseitig aufeinander einstimmen bis wir merklich voran kamen. Zwischendurch wurde immer mal wieder eine kleine Pause eingelegt. Es gab viele kleine oder auch größere Tiere zu bestaunen, die verschiedenen Pflanzen zu untersuchen oder einfach zur um sich etwas zu erholen und einen Schluck zu trinken. Nach einen Stück in der Schwentine machten wir in Wittmold an der Badestelle unserer Mittagspause. Hier konnten alle sich im Wasser abkühlen und es gab etwas zu essen. Nach circa einer Stunde ging es wieder in die Boote und weiter auf der Schwentine. Dieser Abschnitt war einer der schönsten in der Schwentine. Die Durchfahrt war nicht sehr breit und man konnte die Stille in der Natur genießen. Wir sahen ein Reh durchs Wasser gehen, viele kleine und große Libellen schwirrten um uns herum und später sahen wir sogar ein Rehkitz durch die Böschung gehen. Über den Kronsee und den Fuhlensee ging es zum letzten großen Abschnitt des Tages: dem Lanker See. Die letzten Kräfte wurden nochmal gebündelt um diesen großen See komplett zu überqueren. Da am Ende aber die Aussicht auf etwas zu Essen und das Bett stand, haben sich alle Mühe gegeben. Letzlich waren wir gegen 20 Uhr am Kanuheim in Preetz angekommen. Alle waren sehr erschöpft, doch es musste noch die Nachtstätte hergerichtet werden und alle wollten noch etwas essen. Nachdem die Autos geholt wurden, bauten alle schnell das Zelt und die Betten auf, nebenbei wurde der Grill angefeuert. Wir bekamen noch Besuch von Steffi, Marcel und Christian. Zum Abschluss des Tages saßen wir noch etwas zusammen, doch schnell wurden alle müde und es war sehr schnell Ruhe eingekehrt.

Weiter ging es am Sonntag morgen. Es wurde gemeinsam gefrühstückt damit alle gestärkt in die zweite Paddelrunde gehen konnten. Nachdem ein Auto am Ende der Paddeltour postiert wurde, das Nachtlager abgebaut wurde und die Boote sowie die Paddler wieder bereit waren, paddelten wir um 10.30 Uhr los Richtung Raisdorf. Christian verstärkte das Boot von Christoph K., Marcel sollte auf dem anderen Unterstützungsarbeit leisten. Die Schwentine geht mitten durch Preetz, so dass wir an vielen Häusern vorbei kamen und direkt in die Gärten der Anwohner sehen konnten. Bis zur ersten Rast blieben wir auf der Schwentine, paddelten unter der Schnellstraße B76 hindurch, wurden von vielen (leider etwas schnelleren) Kanus und Kajaks überholt und hatten viel Spaß mit Wasser und verschiedenen Algen. Viele Paddelschläge dienten zum Nassspritzen des anderen Bootes bzw. der Besatzung des Bootes. An einer Raststelle die bereits mit vielen anderen Wassersportlern besetzt war, machten auch wir unsere Mittagspause. Es gab wie am Vortag Brötchen mit Würstchen, Frikadellen oder Schaumküssen sowie ein paar Vitamine und etwas zu Naschen zum Nachtisch. Nachdem die Boote wieder etwas trocken gelegt wurden, paddelten wir weiter auf der letzten Etappe. Die Sonne schien immer noch und so wurde von allen zum Schwimmen in der Schwentine genutzt (freiwillig oder auch mit etwas Nachhilfe ...). Vor dem Rosen(felder) See wurden jedoch alle wieder eingesammelt um diesen See noch gemeinsam zu bewältigen. Zwischendurch machten die vielen Algen das Paddeln etwas schwierig doch wir kamen weiter voran. Leider fing es kurz vor Ende der Tour an zu regnen. Mit letzter Kraft und viel Motivation erreichten wir den angepeilten Steg. Nachdem die Autos aus Preetz abgeholt wurden, konnten wir (im Regen) alles schnell einladen und Richtung OV aufbrechen. Dort wurden nur noch die privaten Sachen vom Auto genommen sowie die nassen Sachen zum Trocknen aufgehängt. Alle waren erschöpft aber doch glücklich. Wir hatten an diesem Wochenende viel Spaß und die Planungen für eine weitere Paddeltour in zwei Jahren (nächstes Jahr ist im Sommer Bundesjugendlager) laufen bereits. Insgesamt war es eine schöne Tour mit vielen lustigen und netten Momenten, die einzig durch den Regen am Ende etwas getrübt wurde.

Vielen Dank an die Erwachsenen für die Hilfe und an die Jugendlichen für das gute Gelingen und ausdauernde Paddeln.

 

Wer sich noch einmal die Karte ansehen möchte:

Karte

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