| 13. Bundesjugendlager in Wolfsburg |
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28.07. - 04.08. Das Lager machte den Jugendlichen schon am Samstag, 24.07., zu schaffen. Dieser Tag wurde zum Beladen der Autos mit den benötigten Sachen genutzt. Start war dann am folgenden Mittwoch um 9 Uhr. Insgesamt 17 Jugendliche und 6 Erwachsene waren mit vollen Taschen pünktlich zum Treffpunkt da. Nach kurzer Besprechung und Klärung von organisatorischen Fragen wurden die Klamotten auf den Autos verstaut und alle suchten sich ihren Platz. Alle drei Autos (GKW I mit Anhänger, Jugendwagen und MTW) waren bis auf den letzten Platz besetzt. Gegen 10 Uhr konnten wir geschlossen in Richtung Wolfsburg aufbrechen. Um 14 Uhr wurde staufrei der erste Meldekopf erreicht. Hier erfolgte nur die erste Ankunftsanmeldung. Gleich durften wir weiter zum nächsten Rastplatz fahren. Dort mussten wir circa eine Stunde warten um weiter zum Lagerplatz fahren zu dürfen. Am Lagergelände angekommen hieß es wieder warten. Am nächsten Meldekopf wurden uns die Lagerplätze und Parkplätze für die Autos zugewiesen. Nach wiederum einstündiger Wartezeit konnten durften wir auf das Lagergelände. Mittlerweile war es schon 17 Uhr und wir konnten mit dem Aufbau starten. Um 21 Uhr waren die wichtigsten Dinge erledigt und wir erhielten gerade noch etwas zu Essen. Danach besprachen wir gemeinsam die Planung für die Woche und schnell wurde es ruhig um unsere Zelte, da alle kaputt von dem anstrengenden und langen Tag waren. Der Donnerstag begann für alle zusammen um 8 Uhr mit dem gemeinsamen Frühstück. Dafür musste aber erstmal wieder die Strecke zum großen Essenszelt, der Stadthalle, zurückgelegt werden. Nach dem Frühstück haben wir gemeinsam den Zeltplatz hergerichtet und die letzten Dinge aufgebaut. Zwischen die beiden kleinen Zelte wurde noch ein Pavillion gebaut, die Zelte wurden mit Strom und Licht ausgerüstet. Im großen Zelt wurde eine Sitzecke aufgebaut um auch zu späterer Stunde noch einen Sitzplatz zu haben. Somit waren wir für die nächste Woche gemütlich eingerichtet. Der Rest des Tages konnte von den Jugendlichen zur Erkundung des Geländes genutzt werden. Für den Tag gab es als Verpflegung Lunchpakete mit Brötchen, Wurst oder Frikadelle, ein Stück Obst, ein Muffin und ein Müsli-Riegel. Auch die ersten Spiele und Bälle wurden ausgepackt und es wurde der erste Kontakt zu den Zeltnachbarn, die größtenteils aus Schleswig-Holstein waren, hergestellt. Wiederum begann der nächste Tag mit dem Frühstück um 8 Uhr. Für diesen Tag waren die ersten Programmpunkte geplant. Und wieder hatte sich Besuch angekündigt. Boris war ebenfalls für das Wochenende angereist. Als erstes sollte es in die Autostadt von VW gehen. Da die Autos sehr weit verteilt waren und das Gelände nicht zu weit enfernt war, machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Nach einigen Irrungen vor dem Werk von VW kamen wir letztendlich am Eingang der Autostadt an. Durch das Reisebüro des Bundesjugendlagers hatten wir stark vergünstigte Karten erhalten und konnten die ganze Lagerzeit immer wieder die Autostadt besuchen. Aufgeteilt in kleine Gruppen hatten alle Zeit auf eigene Faust das große Gelände zu erkunden. Es gab viel zu sehen. Neben den Schwestermarken von VW (Audi, Seat, Skoda, Bughatti) gab es verschiedene Ausstellungen (historische Fahrzeuge, Konzerngeschichte usw.) sowie die beiden Autotürme mit den aus dem Werk fertiggestellten Autos. Nach drei Stunden trafen wir uns wieder am Ausgang, da der nächste Programmpunkt bereits angesagt war. Nur kurz ging es zurück zum Lagerplatz um sich etwas zu stärken (mit den bereits bekannten Lunchpaketen) und dann ging es auf zum Mittellandkanal. Dieser befand sich auch direkt in der Nähe und konnte wieder zu Fuß erreicht werden. Hier hatten wir eine Bootstour gebucht. Mit zwei THW-Pontons fuhren wir circa zweieinhalb Stunden über den Kanal. Ein Bootsführer erlaubte den Jugendlichen sogar das Boot selber zu steuern. Nach anfänglichem Zögern nutzen alle die Chance und waren danach begeistert und wollten nicht wieder vom Boot. Als die Tour dann doch vorbei gehen musste, machten wir uns direkt auf zum Lagergelände. Der Abend wurde zum gemeinsamen Grillen genutzt. Es wurde alles nett hergerichtet und gemeinsam mit unseren Gästen nutzten wir das gute Wetter. Den restlichen Abend verbrachten alle wieder auf dem Zeltgelände und nutzen die Zeit aus, bis das Bett alle wieder in seinen Bann zog. Samstag war der Wettkampftag gekommen. Da der Wettkampf aber erst um 14 Uhr begann nutzten die Jugendlichen die Zeit nach dem Frühstück um das nahegelegene BadeLand zu besuchen. Zwei Stunden konnte getobt, geplantscht und gerutscht werden. Um 12.30 Uhr gingen alle zusammen zum Mittagessen. Im Anschluss gingen alle zusammen zum Wettkampfgelände, dass direkt am Allersee lag. Alle Teilnehmer aus Schleswig-Holstein hatten vom Landesverband ein einheitliches T-Shirt erhalten. Somit konnten wir gemeinsam die Mannschaft aus Bad Segeberg an ihrer Wettkampfbahn unterstützen. Nebenbei konnte die Zeit genutzt werden um auch die anderen Mannschaften zu beobachten. Dabei wurden Vergleiche zwischen den Mannschaften angestellt, aber man konnte sich auch selber etwas für die eigenen Fähigkeiten abschauen. Für die Segeberger reichte es am Ende für einen guten fünten Platz mit nur wenigen Punkten Rückstand auf das Podium. Sieger wurde die Mannschaft aus Kulmbach in Bayern. Nach dem Wettkampf ging es zurück zum Lagerplatz. Ein Teil der Gruppe nutzte das gute Wetter um im Allersee baden zu gehen. Der Rest der Gruppe ruhte sich ein wenig aus oder spielte am Lagerplatz. Auch nach dem Abendessen hatten die Jugendlichen wieder Freizeit. Der nächste Tag war wieder für einen Ausflug vorgesehen. Wir trafen uns nach dem Frühstück um in den Erlebniswald Thale zu fahren. Jeder nahm wieder seinen angestammten Platz in den Autos ein und wir fuhren eine gute Stunde Richtung Harz. In dem Ort Thale gab es die Möglichkeit zu vergünstigten Konditionen mit einer Kabinenbahn, einem Sessellift und einer Sommerrodelbahn zu fahren. Nach dem sich alle noch etwas mit dem Lunchpaket gestärkt hatten, fuhren wir zuerst mit der Kabinenbahn auf den Berg hinauf. Aus der Bahn und von oben hatte man einen schönen Blick aus dem Harz heraus in das flache Land. Wenige Minuten Fußweg von der Bergstation entfernt lag die Sommerrodelbahn. Zuerst fuhren alle mit den bereits gekauften Tickets. Für viele war die Fahrt ein großer Spaß, so dass wir noch einige Tickets nachgekauft haben um noch eine zweite Fahrt zu ermöglichen. Nachdem alle Fahrten beendet waren, ging es zurück zur Kabinenbahn um wieder ins Tal zu fahren. Da nicht alle von der Ansicht des Sesselliftes begeistert waren (keine feste Kabine, frei hängende Beine, ...), war es allle freigestellt mit dem Sessellift zu fahren oder die Zeit im Tal zu verbringen. Hier gab es noch eine Menge weiterer Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Die Jugendlichen, die die Fahrt mit dem Sessellift genutzt haben, waren von der Aussicht begeistert. Gegen 17 Uhr machten wir uns auf dem Rückweg. Während der Fahrt gab es den ersten Regen des Lagers, der auch leider nach der Ankunft auf dem Lagergelände anhielt. Doch von den nun öfter auftretenden Regenschauern ließen wir uns die gute Laune nicht verderben. Wie gewohnt gab es gemeinsames Abendessen und den Abend zur freien Verfügung auf dem Lagergelände mit "Schwimmen" spielen, Kontakte pflegen oder sich über alte Lagergeschichten unterhalten. Montag wurde zum Entspannungstag ausgerufen. Nach dem Frühstück hatten alle Zeit sich etwas von den letzten Tagen und den kürzeren Nächten zu erholen. Um die Mittagszeit herum hatten sich dann alle ausreichend erholt und es gab den Wunsch noch einmal das Schwimmbad zu besuchen. Kurze Zeit später hatten sich alle fertig gemacht und wir gingen noch einmal in das BadeLand. Dieses Mal nahmen wir uns etwas mehr Zeit und es konnte wieder ausgiebig im Wasser geplantscht und getobt werden. Dabei flogen machne Jugendliche durch das Wasser, es wurden Wassersperren errichtet und das Wellenbad wurde ausgenutzt. Nach knapp drei Stunden waren alle wieder erschöpft genug und es ging zurück zu den Zelten. Mit Unterbrechung des Abendessens konnte nach Lust und Laune Fußball, Siedler oder Football gepsielt werden, die Betreuer geärgert werden oder einfach nur ausgespannt werden. Für Dienstag war der letzte Ausflug geplant. Das Frühstück um 8 Uhr war für alle bereits bekannt und kurze Zeit später trafen wir uns alle an den Zelten. Der Tag wurde in mehreren Gruppen verbracht. Ein Teil fuhr in das Panzermuseum in Munster, der andere Teil blieb vorerst im Lager. Da wir zum Glück eine nicht ganz so weite Strecke zu bewältigen hatten, konnten wir auch den Abreisetag im normalen Rhythmus beginnen. Um 8 Uhr gingen wir alle zusammen zum Frühstück. Erst im Anschluss begannen wir mit dem Rückbau unseres Zeltplatzes. Alle waren motiviert und packten gut mit an, so dass schnell die ersten beiden Zeite abgebaut waren. Kurze Zeit später waren auch die Autos zum Beladen auf dem Platz und es konnte weiter gehen. Schon um kurz vor 12 Uhr konnten wir das Lagergelände verlassen und uns auf den Heimweg machen. Mit einem Stopp zum Mittagessen bei McDonald's in Lüeneburg kamen wir gut durch und hatten nur einen kurzen Stau vor dem Elbtunnel. Gegen 18 Uhr erreichten wir den Ortsverband in Kiel. Es wurden nur noch die wichtigsten Sachen ausgepackt und schon kamen die Eltern. Alle Kinder machten waren schnell vom Hof und um 19 Uhr war wieder Ruhe im OV eingekehrt. Alle waren am Ende müde, doch insgesamt war es für die Teilnehmer ein schönes Lager mit größtenteils gutem Wetter und schönen Aktivitäten. Vielen Dank an die Erwachsenen, die uns während des Lagers unterstützt haben! Das nächste Bundesjugendlager soll 2012 höchstwahrscheinlich in Bayern stattfinden.
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